Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten des Projekts Integration@Partizipation.NDS. Sie können sich hier über das Projekt erkundigen, Artikel veröffentlichen und in Kontakt mit anderen Engagierten treten. Darüber hinaus finden Sie hier Informationen rund um die Themen Computer- und Internetnutzung, Partizipation, Integration und demokratische Wissensgesellschaft.

Außerdem laden wir sie als niedersächsische Kommune, Einrichtung, Verein und Migrantenselbstorganisation ein, unser Projekt aktiv zu unterstützen und mitzugestalten. Haben Sie Interesse, selbst ein Standort des Projekts zu werden? Dann treten Sie mit uns in Kontakt.

CEDEFOP-Bericht über Lernergebnisorientierte Curricula

Derzeit werden überall in Europa ergebnisbasierte Curricula eingeführt – nicht nur in der Berufsbildung, sondern auch in der Hochschulbildung sowie zunehmend in der allgemeinen Bildung. Das Cedefop führt zur Zeit eine vergleichende Studie zur Ermittlung und Analyse der aktuellen Politik und Praxis im Bereich der Curriculumentwicklung in 32 Ländern durch.

Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass auf Lernergebnissen basierende Curricula das Potenzial haben, die Motivation von Lernenden zu erhöhen, theoretisches und praktisches Lernen enger miteinander zu verzahnen, die Beteiligungsquoten am Lernen anzuheben und die Arbeitsmarktaussichten der Lernenden zu verbessern. Damit dies gelingt, müssen diese Curricula jedoch sorgfältig konzipiert und umgesetzt und die Lernenden begleitet werden – was die Einbindung von Schlüsselakteuren und gut ausgebildeten Lehrkräften erfordert.

Das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) ist eine Agentur der Europäischen Union mit Sitz in Thessaloniki, Griechenland. Sie unterstützt die europäische Politik auf dem Gebiet der Berufsbildung.

CEDEFOP Kurzbericht: „Die in Curricula beschriebenen Lernergebnisse sollen allen Lernenden gerecht werden“, April 2011 (PDF, 100 KB)

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Mobil durchs Netz – Migranten in der digitalen Welt

Welche Rolle spielen digitale Medien im Lebensalltag von Migrantinnen und Migranten?
Diese Frage möchte die Stiftung Digitale Chancen gemeinsam mit der E-Plus Gruppe und Radio Metropol aufgreifen und in türkischer und deutscher Sprache zur Diskussion stellen.

Anhand von 5 Statements wird dort diskutiert, welche Rolle digitale Medien im Lebensalltag von Migrantinnen und Migranten spielen. Das Internet als grenzüberschreitendes Kommunikationsmedium bietet die Voraussetzung, soziale Beziehungen unabhängig vom Aufenthaltsort zu pflegen. Es ist das Kommunikationsmedium für Menschen mit Migrationshintergrund, die in Kontakt mit ihrem Herkunftsland bleiben möchten. Aber auch im täglichen Leben von Migranten in ihrem Einwanderungsland kann die mobile Nutzung von informationsbezogenen Anwendungen und ortsbezogene mobile Dienste Orientierung bieten.

Beteiligen Sie sich an der Umfrage und geben Sie unter http://www.alle.de/diskussionen Ihre Meinung ab.

Projektwerkstatt Mitglied im Bridge IT Netzwerk

Bridge-IT ist der sprechende Titel eines europäischen Projektes, das sich die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für den Brückenschlag zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und der Gesellschaft in ihrem neuen Lebensumfeld zum Ziel gesetzt hat. Das Projekt – geleitet von der Universität Barcelona – ist im Rahmen des Programms der europäischen Kommission zur Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit mit der Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Digitalen Integration von Migrantinnen und Migranten beauftragt. Gemeinsam arbeiten 25 Partnerorganisationen – darunter Unternehmen wie Microsoft, IBM und die Société Générale, aber auch Wohlfahrtsverbände, Stiftungen und andere Nichtregierungsorganisationen – an der Aufgabe, Strategien für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien durch Menschen mit Migrationshintergrund zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die Themenbereiche Bildung, Arbeitsmarkt und Soziales Kapital.

Auf Einladung der Stiftung Digitale Chancen, die die Projektaktivitäten der Partner in Deutschland – Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., DGB Bildungswerk und IMES Projektwerkstatt aus Hannover -koordiniert, trafen sich 32 Migrationsexpertinnen und -experten am 15. Oktober in den Räumen des AWO Bundesverbandes, um sich mit der Frage zu befassen, inwieweit mit Hilfe von Computer und Internet ehrenamtliches Engagement von Migrantinnen und Migranten gefördert und soziales Kapital genutzt werden kann.

Überwiegend konnten die Teilnehmenden als Expertinnen und Experten in eigener Sache sprechen, viele von ihnen sind selbst aus ihren Ursprungsländern in europäische Gastländer migriert.

Die Erfahrungen waren dabei sehr unterschiedlich und gerade diejenigen, deren Migration zeitlich bereits länger zurückliegt, sehen in der heutigen Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ein erhebliches Potenzial zur Erleichterung des Migrationsprozesses. Diese Chance könne bereits im Vorfeld der Migration genutzt werden, so Barbora Tosnerova aus der Tschechischen Republik, allerdings sei es dazu erforderlich, dass die Aufnahmeländer die benötigten Informationen, z. B. über das Sozialversicherungssystem oder das Bildungswesen, online bereitstellen. Nur so könne erreicht werden, dass Migrantinnen und Migranten sich von Beginn an als Teil der Gesellschaft verstehen, sich ehrenamtlich engagieren und ihren individuellen Beitrag zur Bildung sozialen Kapitals leisten.

Aus der Perspektive von Bridge IT ist die kompetente und verantwortungsbewusste Nutzung des Internet der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und Partizipation. Auch und gerade für Menschen mit Migrationshintergrund muss daher der Zugang zu dem Medium gewährleistet sein, unabhängig von ihrem sozialen Status und Bildungsniveau oderBeschäftigungsverhältnis. Öffentliche Interneterfahrungsorte, wie z.B. das nternetkursprojekt IMES der Projektwerkstatt Umwelt und Entwicklung, können dabei eine wichtige Rolle spielen, um den Einstieg zu erleichtern. Angebote zur Förderung der Medienkompetenz müssen die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe berücksichtigen. Dies gilt sowohl für die Wahl der Sprache, in der Angebote unterbreitet werden, als auch für den zeitlichen Rahmen und Umfang von unterstützenden Maßnahmen wie Kursen oder Förderprogrammen.

Die Frage, ob muttersprachliche Angebote geeignet sind, um die Zielgruppe zu adressieren, wird im europäischen Umfeld ebenso intensiv diskutiert wie im nationalen Kontext. Migrantenselbsthilfeorganisationen wiesen auf den positiven Effekt der Gewinnung der Aufmerksamkeit in der Zielgruppe hin, während einige der Expertinnen und Experten an der Umsetzbarkeit von Handlungsempfehlungen für eine Adressierung in der Muttersprache zweifelten.

Gerade das Internet bietet allerdings auch die Möglichkeit, sprachliche Barrieren zu überwinden und fremdsprachige Angebote neben solche in der Muttersprache zu stellen. Vielfach eröffnen gerade die Bereiche, in denen ehrenamtliches Engagement ausgeübt wird, wie Vereine und Initiativen, einen Weg zu Austausch und Annäherung über sprachliche Grenzen hinweg. (Text: SDC)

Bridge IT Website

Neue Studie “Digitale Gesellschaft” zeigt ernüchternde Ergebnisse

Nach einer neuen Studie der Initiative D21 sind längst noch nicht alle Bürger im Internet angelangt. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung sind laut der Studie Internet-Anfänger. Darüber hinaus werden von der Studie knapp ein Drittel der Menschen in Deutschland als “digitale Außenseiter” bezeichnet, die immer mehr den Anschluss an die Welt der neuen Medien verlieren. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

“Deutschland Digital 2015″

Am 10. November 2010 hat das Bundeskabinett unter dem Titel “Deutschland Digital 2015″ die neue IKT-Strategie der Bundesregierung beschlossen. In einem der sechs Themenfelder nennt das Strategiepapier “Bildung, Medienkompetenz und Integration” als ein wichtiges Handlungsfeld. Allerdings sind die Positionen hierzu sehr knapp. Spezifische Handlungsansätze, die etwa die digitale Integration von Migranten zum Ziel haben, fehlen in dem Papier. Weitere Informationen zur neuen IKT-Strategie sowie das Papier selbst finden Sie unter den folgenden Links:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Deutschland Digital 2015 (Strategiepapier als PDF)

Bundeskabinett billigt “neue IKT-Strategie für Deutschland” (kurze Analyse des Strategiepapiers vom Fachportal heise-online)

„Deutsche Medien und die Einwanderungsgesellschaft“

Am 13.11.2010 veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen (AMFN e.V.) eine landesweite Konferenz zum Thema “Deutsche Medien und die Einwanderungsgesellschaft”. Themen der Konferenz sind u.a. “Die positive und negative Rolle der Medien im Integrationsprozess”, “Die Niedersächsiche Medienlandschaft interkulturell gestalten” und viele andere. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung erhalten Sie direkt im Internetangebot der AMFN e.V..

www.amfn.de

Mondoli - bilinguales Portal für Schulkinder

“Mondoli ist ein bilinguales Portal, in dem Kinder von der 2. bis zur 6. Klasse Deutsch und Italienisch für die Schule lernen und verbessern können. Auf Mondoli könnt ihr aber auch spielen, an Mal- und Schreibwettbewerben teilnehmen, Neues aus der Umwelt erfahren, eure Bilder, Geschichten und die der anderen ansehen und vieles mehr”, heisst es auf dem Portal.

www.mondoli.de

Integration in Niedersachsen - Das Informationsportal

Auf dem Informationsportal der Integrationsbeauftragten des Landes Niedersachsen finden Sie Informationen rund um das Thema Integration in Niedersachsen.

Internetportal der Integrationsbeauftragten des Landes Niedersachsen

Fachkonferenz der Initiative Internet erfahren

Am 08.11.2010 findet in Berlin die “Fachkonferenz der Initiative Internet erfahren” statt. Umfangreiche Informationen zur Fachkonferenz finde sie hier.